Literatur zur Dobrudscha


Das Haus der Bessarabiendeutschen in Stuttgart hat eine umfangreiche Bibliothek mit Druckwerken zu Bessarabien und der Dobrudscha.

Übersicht der vorhandenen Werke.

Die Bibliothek befindet sich im Haus der Bessarabiendeutschen, Florianstraße 17, 70188 Stuttgart
Öffnungszeiten.
Montag bis Freitag, jeweils 10 - 17 Uhr


In den folgenden Abschnitten finden Sie Literatur zum Download von unserem Server.


Bücher

Immer noch ein Standardwerk zu den Verhältnissen der Dobrudschadeutschen am Ende des 1. Weltkriegs ist Paul Traegers Werk Die Deutschen in der Dobrudscha Sorgfältig recherchiert und systematisch kommt Paul Traegers Beitrag zur Geschichte der deutschen Wanderungen in Osteuropa daher. Von der Zeit der ersten Einwanderung deutscher Bauern in die Dobrudscha bis zu den Verhältnissen vor Beginn des ersten Weltkrieges schildert Traeger die Lebensverhältnisse der Deutschen in dieser Region Südosteuropas.

  • Petri, Titel Geschichte der Deutschen Siedlungen in der Dobrudscha, Hundert Jahre deutschen Lebens am Schwarzen Meer.
    Hans Petri, Erschienen im Verlag des Südostdeutschen Kulturwerks, München 1956
  • Bayerische Pioniere im Weltkriege Leistungen und Taten Speyerer Pioniere von Kriegsbeginn bis Frühjahr 1917 Herausgegeben vom Ersatzbataillon des 2. bayerischen Pionbierbataillons unter Mitwirkung der Angehörigen im Felde und in der Heimat, Herausgegeben von Oberleutnant der Reserve Karl Lehmann. 1. - 8. Tsd.
  • Bericht über die deutsch—evangelischen Gemeinden in der Dobrudscha. Kapitel 7 aus: Geschichte der Evangelischen Gemeinden in Rumänien mit besonderer Berücksichtigung des Deutschtums. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte Rumäniens. von Willibald Stefan Teutschlaender Bukarest, Verlag der Evangelischen Gemeinde. 1891
  • Müller, Titel Bilder aus der Dobrudscha 1916-1918, Deutsche Etappenverwaltung in der Dobrudscha, Constanza 1918, Nachdruck ISBN-13: 9783746090993.
    Die Kapitel sind noch nicht komplett vorhanden. Die Seitenaufteilung des Originals wurde größtenteils aufrecht erhalten. Das vorliegend PDF ist durchsuchbar.
  • Petri, Titel Die Isslers - eine Familiengeschichte, Erwin und Hans Issler, Eigenverlag der Herausgeber, 2015, Teil 3/Abschnitt 3.1 Die Provinz Dobrudscha in Rumänien und ihre Deutschen - Ein Überblick 1840-1940
  • Illustrierte Kriegschronik des Russisch-Türkischen Feldzuges 1877 Franz Lubojnitzky, Dresden, Verlag von Adolph Wolf 1877
    Das zwölftes Kapitel erwähnt unter anderem den Marsch durch die Dobrudscha, danach den Kriegsverlauf im Kaukasus.
  • Müller, Titel Ostdeutsches Schicksal am Schwarzen Meer, Dr. Johannes Florian Müller, Eigenverlag des Herausgebers, 1981, 73072 Donzdorf Inhaltsverzeichnis
  • Fachria - Die Geschichte meines Heimatdorfes von Theophil Hopp.
    Das PDF enthält die ersten 81 Seiten, wie im Sonderheft des "Dobrudschaboten" 1995 abgedruckt. Dafür existiert die Erlaubnis der Urheberrechtsnachfolger von T. Hopp. Bei diesem sind noch Hefte verfügbar und werden auf Nachfrage auch zur Verfügung gestellt. Die fehlenden Kapitel sind:
    • ... die Fortsetzung von "Aus dem Dorfleben"
    • Aufbruch nach Deutschland - Die Umsiedlung
    • Der Mensch denkt, und Gott lenkt - Aus meiner Familiengeschichte
    sowie diverse Namenslisten aus Fachria.
  • Deutsche Kindheit in der Dobrudscha von M. Monika Niermann. Sehr interessante und authentische Schilderungen, da überwiegend Interviews von Dobrudscha-Deutschen verwendet werden. Lesen Sie die Vorbemerkung von Frau Niermann.

    Uns wurde die Erlaubnis erteilt, Abschnittsweise Ausschnitte aus diesem Buch hier zu Veröffentlichen

  • Geschichte des deutschen Dorfes Kobadin in der Dobrudscha von Otto Leyer. Der Autor bietet einen umfangreichen Überblick über die Entstehung und den Werdegang des Dorfes Kobadin.


Jahrbücher der Dobrudschadeutschen

Müller, Titel

Nach dem zweiten Weltkrieg organisierten sich die Dobrudschadeutschen in einer Landsmannschaft. Für diese hat Otto Klett, geboren in Kobadin 1910, von 1956 bis 1976 die "Jahrbücher der Dobrudscha-Deutschen" herausgegeben. Das Erscheinungsbild auf dem Titel ist all die Jahre ziemlich gleich geblieben.

Sollte die Einwilligung der Autoren oder deren Rechtsnachfolger vorliegen, werden hier Beiträge aus den Jahrbüchern, nach und nach, veröffentlicht.

1956

1957

1970

1972


Landkarten

  • In der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Geographisches Institut, kann man eine Kartensammlung bestehend aus vielen Einzelblättern im Maßstab 1:25000 für die Dobrudscha finden. Diese wurden im 1. Weltkrieg als Königlich Preussische Landesaufnahmen der Kartografischen Abteilung des Stellvertretenden Generalstabes in Berlin angefertigt. Dies dürfen zu nicht-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Mit Erlaubnis der Humbold Universität haben wir die Blätter zu größeren Karten aus 16 Kacheln zusammengesetzt, und hoffen diese nach und nach zu vervollständigen.
    • Quadrat X-O Gebiet östlich Tulcea, mit Malcoci, Mahmudia, Delta
    • Quadrat X-N Gebiet westlich Tulcea, mit Isaccea
    • DAS DONAU-DELTA reduciert auf ⅓ des Längenmaßstabs nach der von der britischen Marine unter Capt. T. SPRATT 1856-1857 aufgenommenen und 1815 berichtigten Karte (Delta of Danube) Hydrographic Office of Admiralty No 2835, oberhalb Galatz nach der österreich:Generalsstabs-Aufnahme der Walachei, mit Zusätzen aus den Russischen Generalstabs-Karten, den Recognoscirungen der Europäischen Donauschaiffahrts Comission und K. F. Peters geognostischer Untersuchung der Dobrudja. Gezeichnet von H. KIEPERT.

Dorfpläne


Berichte

  • Die „Offene Kirche Malkotsch“ . Ein Restaurierungsprojekt, das an die Dobrudschadeutschen erinnern soll. Ein Bericht von Ralf Sudrigian, erschienen in der Allgemeinen Deutsche Zeitung. Sonntag, 15. Januar 2017
  • Vorläufiger Bericht über eine geologische Untersuchung der Dobrudscha. Von Dr. Karl Peters. (Vorgelegt in der Sitzung am 6. October 1864.)
    Ein Interessanter Bericht über die geologischen Verhältnisse der Dobrudscha von K.Peters, 1863.
  • Der Dobrudschabote. Aus: Orientalia Hamburgensia FESTGABE, Den Teilnehmern am 4. Deutschen Orientalistentag, in Hamburg 28. Sept. bis 2. Okt. 1926
  • Aus der Dobrudscha. von L. Rode, Daheim: ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen vom 21.4.1877
  • Die Dobrudschadeutschen als Spielball der Zeitgeschichte(1939-1945), Erwin Issler
  • Reise in die Vergangenheit, Sr.M.Beatrix‚ Mülhausen.
    Ein Reisebericht, geschrieben 2007, zu den vielen Lagern, welche Schwester Beatrix als jugendliche auf dem Weg nach Deutschland passierte. Auch ein Besuch im KZ Flossenbürg, in dem Ihr Vater im Steinbruch arbeiten musste.
  • Chronik der Gemeinde Sofular im Kreis Konstanza (Dobrudscha), Gustav Johann-August Ziebart
    Erschienen in: Deutscher Volkskalender für Bessarabien – 1931, Tarutino, Seite 104-110
  • „Oh schöne Dobrudscha, Dich grüß ich immerzu.“ Lebenserinnerungen an eine verlorene Heimat,
    von Susanne Clauß. Erschienen in Deutsch-Rumänische Hefte 2/2015. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin, des Herausgebers und des Bildarchivs im IVDE.
  • Malkotscher ­Umsiedlungsunwillige landen im KZ, Aufzeichnungen eines Dobrudschaners. Die Aufzeichnungen von Gregor Kiefer aus Malkotsch, mit Erläuterungen von Heinz-Jürgen Oertel. Erschienen im Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins 10/2018.
  • Zwischen Donau und Schwarzem Meer: die Kolonien der Dobrudschadeutschen. Der Bericht ist der 1988 erschienenen Broschüre „Rumäniendeutsche zwischen Bleiben und Gehen“ entnommen, die vom „Verein der Deutschen im Ausland (VDA)“ herausgegeben wurde. Er erschien in „Der Dobrudschabote“ 25. Jahrgang, Heft 81, Mai 2001, Seite 21

Berichte zur Vereinsarbeit


Sonstiges